Es gab Zeiten, da habe ich Sonntags meine Meals für die kommende Woche vorgekocht, einfach weil ich so wusste was ich esse und meine Makros immer im Blick resp. unter Kontrolle hatte. Diesen Stress mache ich mir mittlerweile nicht mehr. Nichts desto trotz koche ich zu 90% alle meine Meals selbst und weiss somit, welche Nahrungsmittel ich im Menü verwendet habe. So kann ich selbst bestimmen, wie viele naturbelassene oder verarbeitete Lebensmittel ich verwenden möchte. Es kommt durch das Selbstkochen quasi nie vor, dass ich mit Hungerrast an der Takeaway Theke stehe und mir was ungesundes reinhaue. Und wenn, dann war es meine volle Absicht und ich kann es geniessen ohne schlechtes Gewissen. Mealprep finde ich immer noch unglaublich praktisch. Entweder ich koche Vortags eine grössere Portion und nehme sie mir am nächsten Tag zur Arbeit mit oder ich friere den Rest ein und kann es kurz aufwärmen, wenn ich mal gar keine Lust aufs Kochen habe (was aber auch immer seltener vorkommt :)).

Zu WG-Zeiten hasste ich Kochen über alles. Ich fand es einfach überflüssig und reine Zeitverschwendung. Ich ass quasi nur kaltes Essen aus dem Kühlschrank. Je mehr mich jedoch die Ernährung und ein gesunder Lifestyle faszinierten desto mehr kam auch die Motivation, mir selbst gesundes und leckeres Essen zubereiten zu wollen. Mit dem Kochen kam auch die Freude an den Meals und ich kann dir versprechen, du wirst immer besser und deine Meals werden dir von mal zu mal besser schmecken 🙂

Get creative (in the kitchen)!